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Kernpunkte:
Die Jahresrechnung ist die jährliche Abschlussrechnung des Kantons. Der Grosse Rat genehmigt sie auf Antrag der Finanzkommission. Die Rechnung 2025 schliesst mit einem Überschuss von 12 Mio. Franken ab. Budgetiert war ein Defizit von 16 Mio. Franken. Gesamtaufwand und Gesamtertrag liegen bei rund 5.4 Mrd. Franken. Die Finanzkommission hat der Rechnung einstimmig zugestimmt.
Bei den Steuern gab es grosse Abweichungen vom Budget. Die Steuereinnahmen fielen um rund 59 Mio. Franken tiefer aus als budgetiert. Die Einkommenssteuern blieben um 143 Mio. Franken unter den Erwartungen. Die Unternehmenssteuern lagen dagegen um 99 Mio. Franken über dem Budget. Entlastend wirkte sich die Ausschüttung der Basler Kantonalbank von insgesamt 125 Mio. Franken aus. Die Finanzkommission hält fest, dass der strukturelle Überschuss abgebaut ist. Das positive Ergebnis wurde wesentlich von Sondereffekten und schwankungsanfälligen Steuerkategorien beeinflusst.
Auch beim Betriebsaufwand gab es Sondereffekte. Der Betriebsaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um 619 Mio. Franken. Gründe waren unter anderem die einmalige Äufnung der beiden neuen Fonds zur Standortförderung sowie der Eurovision Song Contest und die Uefa Women's Euro. Zur Einordnung: 2024 hatte der Kanton noch einen Überschuss von 106 Millionen Franken verzeichnet. Seit 2021 verfügt der Kanton über ein Nettovermögen, nachdem er seine Nettoschulden vollständig abgebaut hatte. Die Finanzkommission kritisiert zudem viele Projektverschiebungen und bemängelt, dass Digitalisierungsvorhaben ungenügend vorankommen.