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Der Grosse Rat wird die Petition P500 «Roche, Novartis und UBS: Gleichstellung, Diversität und Inklusion sind auch euer Business» behandeln. Die Petition fordert von den genannten Grossunternehmen mehr Engagement für Gleichstellung, Diversität und Inklusion.
Die Petition P500 wurde vom Feministischen Streik Basel lanciert. Sie reagiert darauf, dass internationale Konzerne unter dem Druck der US-Regierung unter Donald Trump ihre Diversitätsprogramme eingestellt oder gekürzt haben. Eingereicht wurde sie am 14. Mai 2025 beim Grossen Rat Basel-Stadt. Rund 3000 Personen haben sie unterzeichnet. Die Initiantinnen fordern die Wiedereinführung der Fachstellen für Diversität. Zudem soll auch der Kanton weitere Schritte für Diversität, Gleichstellung und Inklusion ergreifen.
Hintergrund sind Entscheide der Konzerne. Roche strich das Ziel von 30 Prozent Frauen im Kader. Bis dahin galt ein Zielwert von 38 Prozent. Statt auf «Diversität» setzt Roche nun auf «Inklusion und Zugehörigkeit». Novartis verwendet für Positionen in den USA keine diversen Kandidatenlisten mehr. Die UBS streicht die Frauenquote. Roche begründet dies mit einer Überprüfung der Ziele und Programme, damit die gesetzlichen Vorschriften der USA eingehalten werden können.
Rechtlich ist der Handlungsspielraum des Kantons begrenzt. Eine Petition ist ein Anliegen an das Parlament, und der Kanton kann Privatunternehmen keine Vorgaben zu internen Programmen machen. Die Petitionskommission prüft Petitionen, berichtet dem Grossen Rat darüber und stellt ihm Antrag. Wichtig ist das Thema, weil Roche, Novartis und UBS grosse Arbeitgeber in der Region sind und als Vorbilder für Gleichstellung gelten. Roche und Novartis wurden in den letzten Jahren stets als Vorzeigebeispiele genannt.
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