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Ein Mitglied der IGPK Universität wird gewählt. Die Wahl erfolgt als Nachfolge von Frau Feurer.
Die interparlamentarische Geschäftsprüfungskommission der Universität (IGPK Universität) ist ein gemeinsames Aufsichtsgremium der Parlamente beider Basel. Sie überprüft den Vollzug des Universitätsvertrags, der die gemeinsame Universitäts-Trägerschaft der beiden Basel regelt. Zum Überprüfungsauftrag gehört auch das Swiss Tropen- und Public-Health-Institut. Die Kommission setzt sich aus je sieben Parlamentsmitgliedern der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft zusammen.
Der Grosse Rat delegiert seine Mitglieder nicht direkt, sondern über seine Geschäftsprüfungskommission (GPK). Die GPK entsendet Mitglieder in mehrere interparlamentarische Oberaufsichtskommissionen, darunter die IGPK Universität. Wenn jemand ausscheidet, wie hier Frau Feurer, wählt der Grosse Rat eine Nachfolge, damit die Basler Delegation vollständig bleibt. Die Zusammensetzung der Delegation hat sich zuletzt mehrfach geändert. Laut dem GPK-Bericht gehören ihr unter anderem Alexandra Dill, Franziska Stier und Tonja Zürcher an.
Die Wahl ist wichtig, weil die Universität Basel zu den grössten Ausgaben der beiden Kantone gehört und das Parlament ihre Leistungsaufträge und Finanzierung nur gemeinsam beaufsichtigen kann. Die IGPK veröffentlicht jährlich einen Bericht zu Leistungsauftrag, Finanzierung und aktuellen Herausforderungen der Universität. Mitglieder der Kommission prägen damit die parlamentarische Kontrolle über eine Institution, die beide Kantone gemeinsam tragen.
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