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Die Petition P503 «Für gute Arbeitsbedingungen im Heim!» wird behandelt. Der Bericht der Petitionskommission liegt vor.
Die Petition P503 «Für gute Arbeitsbedingungen im Heim!» haben der VPOD Region Basel, AvenirSocial und KIRSO eingereicht. Sie sammelten dafür 2595 Unterschriften. Die Vertreter übergaben die Petition im November 2025 dem Grossen Rat Basel-Stadt. Dieselbe Petition ging auch an den Landrat von Basel-Landschaft. Die Petitionskommission des Grossen Rates besteht aus 13 Mitgliedern. Sie prüft Petitionen, berichtet dem Rat darüber und stellt ihm Antrag.
Inhaltlich geht es um die Lage in pädagogischen Heimen. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sind von einem grossen Teil des Arbeitsgesetzes (ArG) ausgenommen. Die Petition fordert deshalb die vollständige Anwendung aller arbeitsgesetzlichen Bestimmungen. Ausserdem verlangt sie, dass der Bereitschaftsdienst vor Ort als Arbeitszeit angerechnet wird. Sie fordert auch eine Entschädigung für kurzfristiges Einspringen. Nach Darstellung der Initianten gehören überlange Schichten, unbezahlte Nachtpräsenzen, kaum Pausen und ständige Dienstverschiebungen zum Alltag.
Der Fachkräftemangel verschärft das Problem. Der Druck auf das Personal steigt, und es stehen immer weniger Heimplätze zur Verfügung. Die Petition ist darum auch für die Betreuungsqualität der Klientinnen und Klienten wichtig.
Zum Stand der Beratung: Laut Medienberichten hält der Bericht der Petitionskommission die Arbeitsbedingungen für prekär. Die Kommissionspräsidentin Heidi Mück forderte nachhaltige Verbesserungen. Eine Überweisung an den Regierungsrat würde bedeuten, dass dieser die Petition innerhalb eines Jahres behandeln muss. Im Nachbarkanton Basel-Landschaft empfahl die zuständige Kommission laut einem Newsletter, die Petition als Postulat an den Regierungsrat zu überweisen. Dort soll der Regierungsrat den Handlungsspielraum des Kantons aufzeigen.
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