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Das Kulturleitbild Basel-Stadt 2026–2031 wird behandelt. Der Bericht des Regierungsrates liegt vor.
Das Kulturleitbild legt die kulturpolitische Strategie des Regierungsrats für einen Zeitraum von mehreren Jahren fest. Das bisherige Leitbild lief Ende 2025 aus. Rechtlich stützt sich die Basler Kulturförderung unter anderem auf das Kulturfördergesetz, das Staatsbeitragsgesetz und die Kulturpartnerschaft mit Basel-Landschaft. Das neue Leitbild formuliert erstmals Wirkungsziele, die in spartenübergreifenden Handlungsfeldern angelegt sind. Grundlage ist eine Wirkungsanalyse der Firma Interface. Dafür wurden im Frühjahr 2024 5'000 zufällig ausgewählte Einwohnende online befragt.
Im Herbst 2025 gab es eine öffentliche Vernehmlassung. Es gingen 47 Antworten ein, und 92 Prozent waren mit den vier strategischen Stossrichtungen einverstanden. Der Regierungsrat hat das Leitbild danach verabschiedet. Es nennt neun Handlungsfelder. Geförderte Institutionen sollen die branchenspezifischen Grundlagen für faire Löhne und Gagen berücksichtigen. Neu aufgenommen wurden die Sicherung des immateriellen Kulturerbes und ein Rahmenkonzept für die kantonalen Leistungen zugunsten der Basler Fasnacht. Weitere Themen sind Erinnerungskultur und die ökologische Verantwortung der Kulturbetriebe.
Aktuell läuft das Wirkungscontrolling an. Eine Befragung soll Aufschluss über die Situation und Bedürfnisse der Gesuchstellenden geben. Das Leitbild ist wichtig, weil es bestimmt, nach welchen Kriterien der Kanton Kulturinstitutionen und Kulturschaffende unterstützt. Es zielt laut Kanton auf die Attraktivität des Kulturstandorts Basel, die Rahmenbedingungen für Kulturschaffende und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
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