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Das Schreiben des Regierungsrates zum Anzug von Herrn Graber und Konsorten betreffend Feuerwerks-Littering wird behandelt.
Der Anzug (Geschäft 26.5065) wurde am 11. März 2026 von Herrn Michael Graber (EVP) und Mitunterzeichnenden aus mehreren Fraktionen eingereicht. Er verweist auf das desolate Bild an manchen Orten am Neujahrsmorgen. Der Karton der Feuerwerkskörper sei oft mit giftigen oder gewässergefährdenden Stoffen belastet, die bei Regen in den Boden und ins Grundwasser gelangen könnten. Die Problematik habe sich in den letzten Jahren tendenziell verschärft. Gefragt wird unter anderem, wie die Bevölkerung in der Neujahrsnacht und an der Bundesfeier für das Thema sensibilisiert werden kann.
Ein Anzug ist im Kanton Basel-Stadt ein parlamentarischer Vorstoss, der den Regierungsrat zur Prüfung und Berichterstattung beauftragt. Der Regierungsrat hat dazu nun schriftlich Stellung genommen. Er beantragt, den Anzug abzuschreiben, und verweist auf die bereits dichte Entsorgungsinfrastruktur. Laut Regierungsrat beseitigen Stadtreinigung und Stadtgärtnerei Feuerwerks-Littering in der Regel innert 48 Stunden. Zudem werde die Bevölkerung im Rahmen des aktualisierten «Massnahmenpakets gegen Littering» sensibilisiert. Dieses Paket ist ein breiteres kantonales Konzept: Es umfasst sechs Handlungsfelder, die zusammen das Littering reduzieren und die Sauberkeit erhöhen sollen.
Das Thema ist Teil einer längeren Debatte über Feuerwerk in Basel. Im Sommer 2026 fielen die offiziellen 1.-August-Feuerwerke am Rhein und auf dem Bruderholz wegen eines Feuerentfachungs- und Feuerwerksverbots infolge anhaltender Trockenheit aus. Stattdessen war eine Wasser-, Licht- und Lasershow vorgesehen. Früher überwies der Grosse Rat bereits Vorstösse zu Alternativen wie LED-Drohnen oder Laser-Shows, die ohne Abfall und Feinstaub auskommen. Wichtig ist das Thema für Umweltschutz, Sauberkeit im öffentlichen Raum und die Kosten der Reinigung.
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