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Das Schreiben des Regierungsrates zum Anzug von Herrn Thüring und Herrn Faesch betreffend die Erreichbarkeit der Innenstadt durch einen Shuttle-Service während der tramfreien Zeit im Sommer 2026 wird behandelt.
Der Kanton, die BVB und die IWB sanieren 2026 die Tramgleise am Marktplatz und bauen die Haltestelle so um, dass Fahrgäste stufenlos ein- und aussteigen können. Deshalb verkehren während rund zehn Wochen keine Trams zwischen Barfüsserplatz und Schifflände. Die Sperrung dauerte vom 29. Juni bis 6. September 2026. Die Tramlinien 6, 8, 11, 14, 15, 16 und 17 wurden umgeleitet, mehrheitlich über den Bahnhof SBB und die Wettsteinbrücke. Dazu kamen Arbeiten an der Birsigüberdeckung sowie an Wasser- und Fernwärmeleitungen. Der Stadtmarkt fand in dieser Zeit voraussichtlich reduziert statt.
Der Anzug von Herrn Thüring (SVP) und Herrn Faesch (LDP) verlangte, die Innenstadt in dieser Zeit erreichbar zu halten. Er ist ein parlamentarischer Vorstoss, mit dem der Grosse Rat die Regierung beauftragt, etwas zu prüfen und darüber zu berichten. Der Regierungsrat beantragt, den Anzug abzuschreiben. Die BVB hatte ein Ersatzangebot für Rollstuhlfahrende und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste vorgesehen. Der Shuttle-Service verkehrt täglich zwischen 08:30 und 18:30 Uhr und setzt ein gültiges ÖV-Billett voraus. Ein Tramersatz mit einem E-Normalbus wurde geprüft, aber als nicht praktikabel beurteilt.
Das Thema ist auch politisch relevant. Das Komitee «Go Basel Go» hat Unterschriften für eine Initiative eingereicht. Sie will den Marktplatz vom Tramverkehr befreien und begrünen. Ausserdem soll es ein Shuttle-System für Personen geben, die nicht mehr gut zu Fuss sind. Die Erfahrungen mit dem Sommer-Shuttle könnten deshalb in die Debatte über die künftige Verkehrsführung in der Innenstadt einfliessen.
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