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Die Motion von Frau Feurer und Konsorten betreffend Schutzräume bei extremer Hitze wird behandelt.
Bei der Motion geht es um Schutzräume bei extremer Hitze. Gemeint sind kühle, öffentlich zugängliche Orte, an denen sich vor allem gefährdete Menschen aufhalten können, etwa Seniorinnen und Senioren, Obdachlose oder mobilitätseingeschränkte Personen. Der Vorstoss schlägt vor, dass der Kanton mit Dritten, etwa Einkaufszentren, zusammenarbeitet, um konsumfreie kühle Räume öffentlich zugänglich zu machen. Ausserdem soll der Kanton mobilitätseingeschränkte Personen dabei unterstützen, sicher von der Wohnung zum nächsten Kühlraum zu kommen.
Der Kanton arbeitet schon länger an dem Thema. Ein Pilotprojekt der Ostschweizer Fachhochschule und des Vereins Schwarzer Peter sollte bestehende «kühle Räume» in öffentlichen Einrichtungen identifizieren und als Sofortmassnahme für betroffene Gruppen zugänglich machen. Dabei zeigte sich, dass es in Basel bei Hitze kaum öffentliche Räume gibt, die kühler als 24 Grad sind. Das Gesundheitsdepartement führt eine Liste mit öffentlichen kühlen Orten, an denen man sich ohne Konsumationszwang abkühlen kann. Ein Pilotprojekt mit betreuten kühlen Räumen stellt es für den Sommer 2027 in Aussicht.
Das Thema ist wichtig, weil Hitzewellen gerade in dicht bebauten Städten die Gesundheit gefährden. Die Hitze-Hotline von Pro Senectute beider Basel berichtet, dass es zwar kühle Orte wie den Bahnhof, Bibliotheken oder Restaurants gibt, diese bei Hitzewellen aber überfüllt sind. Der Grosse Rat hat die Motion am 21. Oktober 2026 mit 58 zu 40 Stimmen zum ersten Mal an die Regierung überwiesen. Die Regierung muss nun Stellung nehmen, bevor der Rat endgültig entscheidet.
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