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Der Anzug von Herrn Urgese und Herrn Ebi fordert ein Eingangstor für die Steinenvorstadt als Beitrag zur Aufwertung der Innenstadt.
Kernpunkte:
Der Anzug geht auf eine Idee des Vereins «Pro Steinen Basel» zurück. Vorgeschlagen wird ein beleuchteter Bogen auf zwei im Boden verankerten Metallpfählen mit dem Schriftzug «Shopping, Food, Entertainment». Das Tor soll die Strasse attraktiver machen. Der Verein sagt, sie leide unter Leerständen und einem schlechten Erscheinungsbild. Vorbild sind bekannte Eingänge wie jener der Londoner Carnaby Street. Die Anzugsteller bitten den Regierungsrat zu prüfen und zu berichten, ob und wie ein solches Tor beim Barfüsserplatz, eventuell auch bei der Heuwaage, realisiert werden könnte. Ein Anzug ist ein parlamentarischer Vorstoss in Basel-Stadt. Wird er überwiesen, muss die Regierung die Frage prüfen und dem Grossen Rat berichten. Gefragt sind auch die Kosten für Erstellung und Unterhalt.
Der Anzug nennt als mögliche Finanzierung private Spenden und den Stadtbelebungsfonds. Der Fonds wurde im September 2020 vom Grossen Rat als Gegenvorschlag zur Initiative «Stadtbelebung durch vernünftige Parkgebühren» geschaffen und im Standortförderungsgesetz verankert. Er kann bis 2030 Projekte mit insgesamt 6 Millionen Franken unterstützen. Das Projekt muss den Innenstadtperimeter zwischen Badischem Bahnhof und Bahnhof SBB bespielen. Die Organisatoren müssen 30 Prozent des Budgets selbst tragen. Zudem dürfen sie keine weiteren Gesuche um finanzielle Unterstützung beim Kanton stellen. «Pro Steinen» erhielt für das Projekt «Tor zu Basel» bereits 11'750 Franken aus dem Fonds.
Hintergrund sind Probleme der Strasse. Die Leerstände häufen sich, und die Frequenzen haben in den letzten Jahren laufend abgenommen. Dazu steht bald der Umbau des «Spenglerhauses» zu einem Hotel an. Die Anzugsteller fragen, wie die Strasse während der Bauzeit einladend gestaltet werden kann. Auch der Wirteverband unterstützt die Idee. Über die Überweisung des Anzugs wurde am 21. Oktober 2026 abgestimmt.