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Das Schreiben des Regierungsrates zur Interpellation Nr. 96 von Herrn Wittlin betreffend den Hitzesommer 2026 und wie die Bevölkerung konkret geschützt werden kann, wird behandelt.
Die Interpellation befasst sich mit dem Schutz der Bevölkerung vor Hitze. Hitzewellen sind in Basel ein wachsendes Gesundheitsthema. Die dichte Bebauung, die Lage im Rheintal und die vielen versiegelten Flächen führen zu ausgeprägten städtischen Wärmeinseln. Die Nächte kühlen kaum noch ab, sogenannte Tropennächte mit Temperaturen über 20 °C nehmen zu. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kleinkinder, chronisch Kranke und Personen im Freien oder in schlecht isolierten Dachwohnungen.
Der Kanton Basel-Stadt verfolgt seit einigen Jahren eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel. Dazu gehören der Klimaanpassungsplan und das Konzept «Stadtklima» mit einer Klimaanalyse. Typische Massnahmen sind mehr Stadtbäume und Grünflächen, Entsiegelung, Beschattung, Trinkbrunnen, kühle Orte im öffentlichen Raum und eine hitzeangepasste Gestaltung von Plätzen und Strassen. Das Gesundheitsdepartement informiert zudem über Verhaltensregeln und richtet sich mit Hitzewarnungen und Hinweisen besonders an Risikogruppen, Pflegeheime und Spitex. Die Warnungen beruhen auf den Hitzewarnstufen von MeteoSchweiz.
Hitzesommer gelten in der Schweiz als Folge des Klimawandels, denn das Land erwärmt sich deutlich stärker als der globale Durchschnitt. Hitzewellen führen nachweislich zu zusätzlichen Todesfällen. Der Bund und die Kantone sehen daher Handlungsbedarf bei Prävention, Stadtplanung und Notfallkonzepten. Eine Interpellation ist ein parlamentarisches Instrument, mit dem Grossratsmitglieder vom Regierungsrat Auskunft über konkrete Massnahmen verlangen. Dabei geht es um Zuständigkeiten, Kosten und den Zeitplan.
Hinweis: Die Websuche war nicht verfügbar. Die Angaben beruhen deshalb auf allgemeinem Wissen und nicht auf aktuellen Quellen. Aktuelle Zahlen und Beschlüsse finden Sie auf bs.ch.
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