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Das Schreiben des Regierungsrates zur Interpellation Nr. 97 von Frau Bothe betreffend die Umsetzung des angekündigten Monitorings zur Sicherstellung von ausreichend und qualifizierten Lehr- und Fachpersonen sowie Schulleitungen für die Basel-Städtischen Schulen wird behandelt.
Basel-Stadt beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem schweizweiten Mangel an Lehr- und Fachpersonen. Er zeigt sich besonders in der Primarstufe, in der Sonderpädagogik und bei Schulleitungen. Gründe sind steigende Schülerzahlen, Pensionierungen, Teilzeitarbeit und eine hohe Arbeitsbelastung. Hinzu kommt, dass in einem Stadtkanton wie Basel der Wettbewerb um Fachkräfte mit den Nachbarkantonen besonders stark ist. Für die Schulen ist das Erziehungsdepartement (ED) zuständig. Es steuert die Personalgewinnung, die Anstellungsbedingungen und die Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule FHNW.
Ein «Monitoring» ist ein systematisches Beobachtungs- und Kennzahlensystem. Es soll frühzeitig zeigen, wie viele Stellen unbesetzt sind, wie viele Personen ohne passende Ausbildung unterrichten und wie sich Austritte und Nachwuchs entwickeln. So lassen sich Massnahmen wie Weiterbildungen, Quereinstiegsprogramme oder Anpassungen bei den Löhnen und Pensen gezielter planen.
Eine Interpellation ist ein parlamentarisches Instrument. Mit ihr können Grossrätinnen und Grossräte vom Regierungsrat schriftlich Auskunft über einen Sachverhalt oder die Umsetzung von Ankündigungen verlangen. Das Thema ist wichtig, weil die Unterrichtsqualität, die Chancengleichheit und die Belastung der verbleibenden Lehrpersonen davon abhängen. Ob es verlässliche Daten gibt, ist auch für künftige Budgetentscheide des Kantons von Bedeutung.
Ich konnte keine aktuellen Quellen abrufen. Diese Angaben beruhen deshalb auf allgemeinem Wissen. Aktuelle Zahlen und die Antwort des Regierungsrates finden Sie auf der Website des Grossen Rates und des Erziehungsdepartements Basel-Stadt.
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