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Das Schreiben des Regierungsrates zur Interpellation Nr. 87 von Frau Mück betreffend die Schadstoffbelastung im Klybeck wird behandelt.
Das Klybeck ist ein ehemaliges Industriequartier im Kleinbasel. Auf dem Areal produzierten Ciba-Geigy, später Novartis und BASF, Farbstoffe und Chemikalien. Die Altlastenverordnung des Bundes verpflichtet die Kantone, belastete Standorte zu erfassen, zu untersuchen und bei Bedarf zu sanieren. In Basel-Stadt ist dafür das Amt für Umwelt und Energie (AUE) zuständig. Das AUE und das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt stehen seit Jahren in der Kritik, vor allem wegen der Umsetzung der Altlastenverordnung.
Die Interpellation Nr. 87 von Frau Heidi Mück (BastA) trägt die Geschäftsnummer 26.5345. Sie wurde am 9. September 2026 eingereicht. Der Regierungsrat behandelte sie in seiner Sitzung vom 22. September 2026. Frau Mück hatte schon früher Vorstösse zum Thema eingereicht. Im November 2025 beantwortete der Regierungsrat ihre Interpellation zum «Chemiemüll beim Spielplatz Ackermätteli». Im Altrheinweg beim Spielplatz Ackermätteli liegt laut den Ärztinnen und Ärzten für Umweltschutz (AefU) Chemiemüll, der bisher nie untersucht wurde. Die AefU kritisierten die Antwort der Regierung als ungenau. Sie bemängelten unter anderem Verweise auf Grundwassermessstellen, die es gar nicht gebe.
Zuletzt wurde der Druck grösser. Über 1400 Menschen verlangen in einer Petition eine gründliche Untersuchung des Quartiers auf Chemieabfälle. Die Petition wurde Frau Mück als Präsidentin der Petitionskommission des Grossen Rats übergeben. Das Thema ist für die Bevölkerung wichtig, weil es um mögliche Risiken für Boden und Grundwasser geht. Es betrifft die Gesundheit von Kindern auf Spielplätzen und die Entwicklung des Quartiers.
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