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Das Schreiben des Regierungsrates zur Interpellation Nr. 63 von Herrn Wittlin betreffend die Schulwegsicherheit rund um die Sanierung der Schwimm- und Turnhallen auf dem Campus Bäumlihof wird behandelt.
Die Schulanlage Bäumlihof liegt zwischen Basel und Riehen. Sie ist die grösste im Kanton und wurde von 1972 bis 1974 als Gymnasium Bäumlihof geplant und gebaut. Die Schulgebäude wurden von 2014 bis 2018 gesamtsaniert. Die Sanierung der Turn- und Schwimmhallentrakte sollte zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Dieser Teil ist nun an der Reihe. Der Projektzeitraum wird mit 2022 bis 2028 angegeben. Die Sanierung soll als Pilotprojekt für die Wiederverwendung bestehender Bauteile dienen. Das Projekt beansprucht auch die Umgebungsflächen. Dazu gehört ein Baumschutzkonzept für die Bauphase.
Für die Bauarbeiten gilt Folgendes: Die Sanierung erfolgt in zwei Etappen, zuerst wird die Südseite des Gebäudes saniert. Das Bau- und Verkehrsdepartement musste den Start um etwa sechs Monate verschieben, weil bei der Ausschreibung für Fassade und Fenster kein geeignetes Angebot eingegangen war. Die Vereine mussten ihre Trainings verlegen. In Basel gibt es eine Hallenknappheit. Auch der Schulweg wird dadurch wichtiger. Auf dem Campus sind nach der Gesamtsanierung rund 1500 Lernende in 22 Gymnasialklassen und 56 Sek-I-Klassen untergebracht. Wenn Baustellenverkehr, Zufahrten und Ausweichrouten für Schulkinder und Jugendliche zusammenkommen, kann das die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
Eine Interpellation ist ein parlamentarisches Instrument. Grossrätinnen und Grossräte verlangen damit vom Regierungsrat schriftlich Auskunft zu einem Thema. Der Regierungsrat antwortet schriftlich, und der Grosse Rat kann die Antwort anschliessend diskutieren. Für Eltern, Schulen und Anwohnende ist das Thema relevant, weil es um sichere Wege während einer mehrjährigen Baustelle auf einer grossen Schulanlage geht.
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