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Die Motion von Frau Gerber und Konsorten betreffend Quartiers- und Stadtentwicklung Gundeli wird behandelt. Es geht um eine bessere Anbindung des Areals Dreispitz Nord ans Gundeli-Quartier sowie den Umbau der Reinacherstrasse zur attraktiven und sicheren Quartiersstrasse.
Das Areal Dreispitz ist ein rund 50 Hektar grosses Industrie- und Gewerbeareal an der Grenze zwischen Basel-Stadt und Basel-Landschaft (Münchenstein). Es gehört der Christoph Merian Stiftung und wird seit Jahren schrittweise zu einem gemischten Stadtquartier mit Wohnen, Arbeiten, Kultur und Bildung umgebaut. Das Gebiet «Dreispitz Nord» grenzt direkt an das Gundeldinger Quartier. Heute wirken die Gleisanlagen, die Zäune und das Industrieareal wie eine Barriere zwischen den beiden Gebieten. Fuss- und Veloverbindungen sind begrenzt.
Die Reinacherstrasse verläuft im südlichen Gundeli. Sie ist eine stark befahrene Verbindung mit viel Durchgangs- und Lieferverkehr. Quartiervertreter fordern seit Längerem, sie sicherer und attraktiver zu gestalten. Dazu gehören mehr Raum für den Fuss- und Veloverkehr, mehr Begrünung und eine höhere Aufenthaltsqualität. Solche Umgestaltungen müssen mit dem kantonalen Richtplan, den Vorgaben des Tiefbauamts und dem Klimaschutzziel Netto-Null bis 2037 abgestimmt werden.
Eine Motion ist im Basler Grossen Rat ein parlamentarisches Instrument. Sie verpflichtet die Regierung, eine Vorlage oder Massnahme auszuarbeiten. Das Thema ist wichtig, weil mit der Entwicklung des Dreispitz die Zahl der Bewohnenden, Beschäftigten und Besuchenden im Gundeli steigen dürfte. Ohne gute Anbindung und Verkehrsberuhigung drohen mehr Belastung und Konflikte. Aktuelle Informationen finden sich auf bs.ch, etwa beim Präsidialdepartement (Stadtteilentwicklung) und beim Bau- und Verkehrsdepartement. Ich konnte keine aktuellen Quellen abrufen. Die Angaben beruhen deshalb auf allgemeinem Hintergrundwissen.
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